Zickenaugust für den Theaterverein

Von Marion Stief, Gifhorner Rundschau

Gesagt, getan. Das Altstadtfest-Maskottchen erhielt gestern zur Eröffnung des Altstadtfests prompt eine Amateurbühne, die zum 14. Mal das Programm mitgestaltet – der Theaterverein.


"Wir leben in einer Stadt mit kreativen und engagierten Menschen, die in allen Sparten der Musik und Unterhaltungskunst etwas zu bieten haben", anerkannte Bürgermeister Manfred Birth und untermauerte damit die Auszeichnung für die Laiendarsteller. "Wunderbar. Richtig nett", freute sich Vorsitzende Helga Motzek, die die kleine Trophäe gemeinsam mit Jugendleiter Peter Futterschneider und Techniker Gerd Stehle entgegennahm.

 

Festorganisator und Fachbereichsleiter Klaus Meister wollte diese Anerkennung zugleich stellvertretend für alle Gifhorner Vereine verstanden wissen, die Gifhorns größte Sause jährlich mit ihren Beiträgen unterstützen. Allein 22 seien es diesmal, die vielen Musikgruppen überhaupt nicht mitgezählt.Ihnen allen zollte Birth ausdrückliches Lob. "Unsere Vereine, Verbände, Privatinitiativen und Gäste haben gemeinsam mit unserer städtischen Verwaltung ein umfangreiches, lebendiges und unterhaltsames Programm vorbereitet, das zum Zuschauen, Zuhören und Mitmachen einlädt. Sein Fazit: "Es ist nicht übertrieben, wenn ich unser Altstadtfest als das größte Sommer-Open-Air-Kulturfestival unserer Region bezeichne – das größte Kulturfest zwischen Harz und Heide".

Immerhin trügen zirka 3000 Menschen dazu bei, das alles gelinge – allein 2000 von ihnen auf den Bühnen und in den Aktionsbereichen. Die ersten Besucher ließen sich denn auch nicht lange bitten, über die 1000 Meter lange Festmeile zu bummeln. Von allen Seiten dufteten die Angebote der Imbiss- und Getränkestände, lockten schrille und exotische Auslagen und klangen Interpretationen unterschiedlicher musikalischer Stilrichtungen. Ob grellbunte Götterspeise in Kunststoffspritzen, quietschfarbene Luftballons prall gebündelt über den Köpfen der Partyschar oder die ganze Palette zuckriger Leckereien – es gab jede Menge zu gucken, zu schmecken und zu hören. Wie befand schon der Bürgermeister? "Alles, was das Herz begehrt."

Samstag, 21.08.2010

Quelle: http://www.newsclick.de